Célia Mara's Soundtrack
Für den Film hat Célia Mara einen eigenständigen
Soundtrack geschaffen - ihr persönlicher Beitrag für
eine gerechtere Welt. Emotional intensive und inhaltlich brisante Kompositionen
begleiten Bilder und Texte auf einer eigenen Ebene.
Mit S/Brazil-Brasil!,
dem Song, der hinauf, in die Favela führt, thematisiert sie nicht
nur die Amerikanisierung Brasiliens, sondern verweist auf den Ursprung
der brasilianischen Kultur - des weltberühmten Sambas, der eben
aus den Favelas kommt. Nana Burukê
ist ihrer Göttin gewidmet. Ein Gebet an die älteste der Orixás,
jene, die die Menschen aus Ton geformt hat.
Mit Hey Mama
klagt Célia Mara die Globalisierung der Armut an
und begleitet
den Familienalltag am Salgueiro.
Brigada Rosa
ist den schwarzen Frauen Brasiliens gewidmet: Sichtbarmachung und Selbstwert-Aufbau
tragen uns in den Haarsalon - oder besser: den Afro-Schönheitssalon
Nika Jaina, der zum Symbol für ein besseres Leben am Salgueiro
geworden ist.
Den Abschluß bildet ein fast klassisch anmutender Samba Olhos,
ein emotionales Playdoyer gegen Rassismen.