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matria.tv
Weibliche Realitäten aus der Peripherie
eine interkulturelle Video-Begegnung
MATRIA.TV ist ein grenzüberschreitendes Kunst, Kultur- und Sozialprojekt mit Bildungscharakter. Es soll der Sichtbarmachung, dem Austausch und der Vorstellung von weiblichen Lebenswelten in unterschiedlichen Kontexten dienen und gleichzeitig den Beteiligten den Einstieg in eine neue Berufswelt ermöglichen.
Weibliche Lebenswelten sind - kulturell bedingt - unterschiedlich. Sie zeigen jedoch immer das Leben in seiner Gesamtheit, umfassen den Alltag von Familien. Themen wie Arbeit, Kultur, Ernährung, Gesundheit, Liebe, Bildung, Wohnen sind zentral. Der Blickwinkel jedoch ist weiblich.
Das Prinzip von MATRIA.TV ist die Verbindung und Gegenüberstellung von kurzen Video-Beiträgen aus unterschiedlichen Lebenswelten – ein virtueller, interkultureller Dialog. Das Projekt wendet sich an Mädchen und junge Frauen der Peripherie.
Das Projekt startet im Mai 2008 in Wien . Es wendet sich an Mädchen zwischen 14 und 22 Jahren, an der Peripherie der Gesellschaft - meist migrantischer Herkunft.Sie haben verminderten Zugang zu sozialen, kulturellen und ökonomischen Ressourcen, werden regelmässig mit Rassismus und Sexismus konfrontiert und finden sich oft in Parallelgesellschaften wieder.
Unsere ProjektpartnerInnnen sind das Medienzentrum/Wien , das wiener Jugendzentrum MEX-Treff und der Verein schwarze Frauen. Weitere PartnerInnen sind in Vorbesprechung. In Brasilien bereiten wir die Zusammaenarbeit mit dem CEAFRO vor .
globalista livingroom
öffentliches popularkulturzimmer auf okto.tv
aktuelles Programm
und immer wieder zum dabeisein im wiener schikaneder
globalista livingroom 06– 6.10.2006:21:30
ein programm für feinschmeckerInnen: zusammengestellt in zusammenarbeit mit IMZ@WOMEX und MOFFOM zeigen wir vorab auszüge aus den verlockenden highlights der beiden filmfestivals – und stellen unsere sofas zwischen asien und afrika auf: m
it “as old as my tongue“(eine doku von andy jones) begleiten wir die “steinalte” sängerin Bi Kidude in ihren alltag im muslimisch geprägten zanzibar; “wie luft zum atmen” (doku von ruth olshan) entführt uns mit gewaltigen frauenchören in die unbekannte welt georgiens. wie sehr musicvideos kulturhistorische dokumente unserer zeit sind, zeigt sich anhand der clips von sevara nazarkhan aus uzbekistan, der jungen, kämpferischen und mitreissenden miriam makeba, in der “tribal-space” performance von angelique kidjo oder einem modernen märchen von dana simphiwe. diese sendung wurde zusammengestellt von silvia santangelo jura.
detaillierte filmbeschreibungen & infos zu den festivals:
MOFFOM - Prag: 18 -22.10.2006 / infos:
WOMEX/IMZ – Sevilla: 25 – 30.10.2006 /
globalista livingroom 05– 14.Juli 2006:21:30
KÖRPER-KULTUR::
Im globalen Wohnzimmer sind diesmal Körper :: Kultur unsere Protagonistinnen: Im Interview begegnen wir Barbara Kraus, singende Choreografin und Punk-Bandleaderin; wir begleiten Karine LaBel aus Haiti in ihre Tanzwelten, wo sie Choreographien aus dem Voodoo ableitet und tauchen in die Welt der Salsa ab: Milagros Pineira & Sanmera live im Posthof Linz.
(Beiträge gestaltet von Christina Gillinger(1) und Christiane Dachs(2), mit besonderem Dank an BAOBAB, Hilde Hefel und Helmuth Wimmer für Videomaterial und Interview; (3) danke an Klaus Bräuer für die Zurverfügungstellung des Live -Videos. Sendungsfertigstellung: Diego Mosca und Martin Nikendei, Redaktion Silvia Santangelo Jura
globalista livingroom 04– 19.05.2006:21:30
Globalista Livingroom surft auf der onda latina
Globalista Livingroom nimmt den aktuellen Lateinamerika Schwerpunkt zum Anlass, sich mit kulturellen Widerstand auseinander zu setzen.
In unserem ersten Beitrag kommt die Spanierin Amparo Sanchez, viel bekannter unter ihrem Bandnamen AMPARANOIA, ausführlich zu Wort. Auf Tour mit ihrer neuen CD „a vida te da“, ist Amparo eine der erfolgreichsten Vertreterinnen der „onda mestiza“, die auch Europa zum kochen bringt. Amparo, die mit dem prestigeträchtigen BBC Worldmusic Award ausgezeichnet wurde, setzt sich mit ihrer sozialen Verantwortung als Künstlerin auseinander, zieht einen Bogen zwischen Postkolonialismus, Mestizorock und der Bewegung der Zapatisten in Mexico… und teilt mit uns lustvolle Momente in ihrem temporären Wohnzimmer im Garten der Szene Wien.
Ein Beitrag von Christine Gillinger und Silvia Santangelo Jura.
Direkt nach Mexico führt uns dann der zweite Beitrag. Wir begegnen Marta Toledo, Sängerin und Fotografin aus Juchitán, der „Stadt der Frauen“. Marta entführt uns in ihre Welt voller Blumen, Feste und sozialer Gerechtigkeit, erzählt von der Kultur der Zapatecas, einem der wenigen Matriarchate auf dieser Welt… und stellt ihre neueste CD vor: „tecahuinii“ – ihr Beitrag zur Tradition ihres Landes.
Ein Beitrag von Diego Mosca, Martin Nikendei und Silvia Santangelo Jura, mit Videoausschnitten aus "Bizuriqui" von Teresa Distelberger
Marta Toledo wird auch unser Gast beim „gemeinsam Okto-schauen im Schikaneder“ - Globalista Livingroom am 31.Mai / 21:00 sein.
31.mai 21:00 // eintritt frei: globalista livingroom lädt ein:
wir diskutieren mit 3 spannenden gästInnen kulturellen widerstand auf der onda latina - zeichnen es auf - sehen gemeinsam unsere letzte sendung an - anschliessend gibt es dj line hosted by sweet susie …
detaillierte infos bald!
schikaneder // margaretenstraße 24 // a - 1040 wien
globalista livingroom 03– 21.03.2006:21:30
Globalista Livingroom lädt zu einer Neuinterpretation des Traditionellen ein.
In unserem ersten Beitrag besuchen wir Moana & the Tribe in Neuseeland. Moana hat einen interessanten Weg eingeschlagen – sie greift traditionelle Maiori-Tänze auf, reinterpretiert die Chants neu und bindet diese Elemente in ihre popig unterhaltsamen Auftritte ein – das Ergebnis: bewegte, manchmal skurrile Shows, die die Rechte der Indigenen auf internationale Bühnen bringen.(ein Beitrag aus dem EPK/courtesy sol de sully) www.moananz.com)
Europäische Traditionen – Wurzeln von Griechenland bis Spanien, das Mittelalter oder die Musik aus dem ottomanischen Reich sind Teil der Grundlagen, aus denen L’Ham de Foc aus Valencia ihre Musik entwickeln. Die Gruppe um die Sängerin Mara Aranda und Multiinstrumentalisten Efrén López hat sich mit ihren feinfühligen, innovativen Kompositionen international durchgesetzt und beweisen, dass Erfolg nichts mit Kommerz zu tun haben muss. (ein Beitrag aus dem EPK/courtesy el caimán)
(www.lhamdefoc.com/
Auch europäische Traditionen aufgreifen – nämlich die Musik der Romas – ist das Konzept von !Deladap. Die wiener Formation um den Produzenten Stani Vani vermischt gekonnt traditionelle Roma-Songs mit elektronischen Grooves. Ein Rückblick auf die letzte Tournée und gleichzeitig ein Vorgeschmack auf die neue Cd, die im April herauskommt. Ein Pool von excellenten Instrumentalisten aus dem (nahen – und ferneren) Balkan – von Wien bis Sofia – und starke Frauenstimmen… die im Beitrag leider zu wenig zu Wort kommen.
(ein beitrag von werner ertl + peter koncz) www.delapdap.com
Ganz der indischen Tradition verhaftet, zählt Radha Anjali mit ihrer Natya Mandir Dance Company zu den Wegbereitern des klassischen indischen Tempeltanzes in Wien. In einem kurzen Beitrag begleiten wir einen „heiteren Eröffnungstanz“, unterhaltsam, überraschend – und dabei kann frau fast vergessen, dass wir es mit wiener Tanzgruppe zu tun haben.
(ein beitrag von Radha Anjali/ regie: Rani C. Leibetseder ) www.natyamandir.at)
Zum Abschluss beginnen wir eine neue Tradition – „die junge normale“ – das Festival des politischen Films für SchülerInnen – kommt im Mai erstmals nach Wien. Ein Rückblick auf die Veranstaltung im Herbst im Grazer Forum Stadtpark soll einen kleinen Vorgeschmack auf audio-visuell gestützt Diskussionskultur bringen. (www.dienormale.at)
globalista livingroom 02 – jänner 2006
Globalista Livingroom hat seine winterlichen Sofas im sommerlichen Brasilien aufgestellt…
In São Paulo, der Wirtschafts- und Kunstmetropole ist globalista’s livingroom in den Straßen des Zentrums zu finden - Ilu Oba Demin – „die weiblichen Hände, die für den König Xango trommeln“ – eine Frauen-Percussiongruppe, die Machismo und angeblichen Traditionen zum Trotz die Rhytmen des Candomblés im Karnaval auf die Straßen bringt. Ein aufschlussreiches Interview mit Beth Beli, Adriana Agabão und Kiusam. (Ein Beitrag von Silvia S. Jura)
www.iluobademin.com.br/
In Rio de Janeiro, der Stadt aus der der Samba kommt, ist globalista’s livingroom am Salgueiro, einer der so bezeichneten Favelas zu finden. Auf einem Soundtrack von Célia Mara aufbauend, in Interview-Fragmenten mit Januario Garcia und Dona Ivete inszeniert sich Brasiliens Exportartikel nr.1, der Samba und legt seine kulturellen Wurzeln und die sozialen Bedingungen seiner „ProduzentInnen“ ins globale Wohnzimmer. Citizenship of Samba“ Ein Docu-Clip in memoriam Dona Ivete - (von Silvia S. Jura ) Video-Remix von „Die Königinnen vom Salgueiro haben relative Bürgerrechte“ (Kamera: Judith Benedikt, Schnitt: Gönül Kaya, Buch: Christa Bechtloff Franz & Silvia Santangelo Jura, Soundtrack: Célia Mara)
globalista livingroom 01– Dezember 2005
Wir arbeiten – natürlich – noch daran. Geplant sind Beiträge über:
- Interview mit Thandiswa: wahrscheinlich der nächste afrikanische Superstar: ex Bongo Maffin, in den Townships von Soweto aufgewachsen, bringt sie in ihrer Show ein anderes Schönheitsideal auf die Bühne… und sehr coolen Sound.
- Célia Mara bastardista in Moskau: globalista livingroom öffnet seine Türen dem internationalen Ethnotronica-Festival und begleitet Célia Mara mit Band zu einem Auftritt im wunderbaren Moskau.
- La Kinky beat - die wilde Seite des Mestizo. Die 12 köpfige Band aus Barcelona vibriert auf der Bühne - ein neuer Sound , der auch der Zona Bastarda Barcelonas zuzurechgnen ist.
- ein Blick zu unseren Czechischen Nachbarinnen – Ausschnitte aus verschiedenen Videoclips aus der czechischen Indie-SzenE (www.indierecords.com)
- fogolab stellt vor – Fraueninitiativen aus dem Süden
globalista livingroom :: the globally tuned music magazine
Wien’s Community sieht fern – weit über die Grenzen.
Wir haben uns eine international ausgerichtete Nische im lokalen Medienszenario geschaffen - globalista livingroom. Ein Musikmagazin, das vorwiegend – aber nicht ausschließlich - dem Schaffen von Frauen gewidmet ist. Und weil wir Musik als Medium der Kommunikation verstehen, unser Interesse sozialen und kulturellen Zusammenhängen gewidmet ist, zeigen wir auch gerne, was unsere Kolleginnen im globalen Süden an sozialen und kulturellen Projekten betreiben.
Unser erster Anspruch ist Information und Vernetzung – nach Wien kommenden Künstlerinnen eine Plattform für ihre Projekte bieten, oder einfach nur interessante Produktionen unserer Kolleginnen aus aller Welt vorstellen. Und gleichzeitig das globalista livingroom in andere Community-TVs bringen.
Der Globalista Livingroom Trailer
Unser Trailer gibt bereits einen ersten Eindruck unseres Projektes – eine musikalische Reise durch eine real-fantastische Welt… ein Produkt aus vielen Händen und Köpfen…
Das Konzept dazu stammt von sendungsverantworlicher Silvia Santangelo Jura, die auch das Videomaterial dazu gesammelt und beigestellt hat.
Artdirection und Artwoks wurden von Mandana Eibegger – www.schoener.at entwickelt. Mandana ist erfahrene Webdesignerin und Grafikerin, sammelte viel Erfahrung in Projekten für nationale und internationale Großkunden … ihr Herz (und Engagement) hat sie jetzt globalista livingroom geschenkt… danke!
An ihrer Seite: Carlo Pelikan, der mit ihr im Team für Bild- und Tonediting verantworltlich zeichnet und mit viel Know How und Kreativität dem Ganzen den „Final Cut“ gibt!
Musikalisch baut der Trailer auf Célia Mara’s „We’re not alone“ (bastardista [c][p] globalista 2005) auf, den Célia Mara selbst remixed hat. Für Sounddesign stand ihr philta, dj aus dem Kollektiv www.cleanscenecuts.net zur Seite.
Unser (Kern)Team:
Chefredaktion und Sendungsverantwortliche: Mag.a Silvia S. Jura
Animation & Design: Mandana Eibegger – www.schoener.at
Redaktionsmitglieder: Mag.a Elisabeth Penker/Fogolab; Sweet Susie/DubClub, Célia Mara
Eine Sendung von
Globalista: grenzüberschreitende Kulturarbeit und Forschung, Verein
Fleischmarkt 16/3/42 – a-1010 wien
www.globalista.info; mailto: tv@globalista.info
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